Die Deutschen Pokalmeisterschaften der Frauen und Männer fanden in diesem Jahr in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, in Düsseldorf, statt. 222 Athletinnen und Athleten aus 17 Landesverbänden kämpften auf vier Matten um die Platzierungen und damit gleichzeitig um die direkte Qualifikation zu den Deutschen Einzelmeisterschaften, die am 6. und 7. Juni 2026 in der Nachbarstadt Duisburg ausgetragen werden. Der JC 71 Düsseldorf war kurzfristig als Ausrichter eingesprungen, da der Termin durch die Vorverlegung der nationalen Meisterschaften ebenfalls vorgezogen werden musste.
Fabian Möllendick (-60 kg) vom JC Bad Ems unterlag in Runde eins mit Seoi-Nage gegen Elvir Abilov (Velberter JC, NW). In der Trostrunde kämpfte er wieder lange gut und mit und schied gegen Lennard Hartmann (Braunschweiger JC) mit einer Fußtechnik aus und sammelte wertvolle Erfahrungen.
Nordrhein-Westfalen konnte den Heimvorteil nutzen und belegte im Medaillenspiegel mit vier Gold-, vier Silber- und neun Bronzemedaillen den ersten Platz vor Bayern (4/2/4) und Niedersachsen (2/1/4). Erfolgreichster Verein war mit dem Gewinn von fünf Medaillen der TSV Großhadern aus München.



